Abbruchsignal
Ein Abbruchsignal ist ein erlerntes Signal, mit dem ein Hund aufgefordert wird, ein gerade gezeigtes oder unmittelbar bevorstehendes Verhalten zu unterbrechen.
Begriff ansehenBegriffe rund um Hunde, Gesundheit, Verhalten, Haltung, Training und Rassen verständlich erklärt. Von A bis Z – und mit jedem neuen Begriff ein bisschen schlauer.
Ein Abbruchsignal ist ein erlerntes Signal, mit dem ein Hund aufgefordert wird, ein gerade gezeigtes oder unmittelbar bevorstehendes Verhalten zu unterbrechen.
Begriff ansehenAlleinbleiben bezeichnet die Fähigkeit eines Hundes, für eine begrenzte Zeit ohne seine Bezugspersonen entspannt und stressfrei zu Hause zu bleiben.
Begriff ansehenAngst ist eine normale emotionale Reaktion auf eine tatsächliche oder vermutete Bedrohung.
Begriff ansehenAnleinen bedeutet, den Hund ruhig und sicher mit seinem Halsband oder Geschirr zu verbinden.
Begriff ansehenAnsprechbarkeit beschreibt, ob ein Hund seine Bezugsperson wahrnehmen und auf ein bekanntes Signal reagieren kann.
Begriff ansehenAuslastung bedeutet, die körperlichen, geistigen und sozialen Bedürfnisse eines Hundes passend zu berücksichtigen.
Begriff ansehenBedürfnisorientiertes Training berücksichtigt die körperlichen, emotionalen und sozialen Bedürfnisse des Hundes als Grundlage für erfolgreiches Lernen.
Begriff ansehenBegegnungstraining hilft Hunden, andere Hunde oder Menschen kontrolliert, entspannt und mit genügend Abstand wahrzunehmen.
Begriff ansehenBeißhemmung bezeichnet die Fähigkeit eines Hundes, die Kraft seines Zubeißens zu kontrollieren und sein Maul im sozialen Kontakt angemessen einzusetzen.
Begriff ansehenEine Belohnung ist eine für den Hund angenehme oder erstrebenswerte Konsequenz, die nach einem Verhalten eingesetzt werden kann, um Lernen, Motivation und Kooperation zu fördern.
Begriff ansehenBeschwichtigungssignale sind körpersprachliche Verhaltensweisen, mit denen Hunde unter anderem Anspannung, Unsicherheit oder soziale Konflikte regulieren und kommunikativ auf ihr Gegenüber reagieren können.
Begriff ansehenBindung beschreibt die verlässliche emotionale Beziehung zwischen Hund und Bezugsperson, die Sicherheit, Orientierung und Zusammenarbeit ermöglicht.
Begriff ansehenBlickkontakt ist die bewusste Orientierung des Hundes zur Bezugsperson und kann als hilfreiches Signal im Alltag trainiert werden.
Begriff ansehenBogenlaufen ist ein häufiges soziales Verhalten, bei dem Hunde sich nicht frontal, sondern in einem seitlichen Bogen annähern oder ausweichen.
Begriff ansehenCanicross ist eine Laufsportart, bei der ein Hund im Zug vor seinem Menschen läuft und über eine elastische Leine mit ihm verbunden ist.
Begriff ansehenCavaletti-Training bezeichnet das kontrollierte Überqueren niedriger Stangen und fördert bei Hunden Koordination, Körpergefühl und Konzentration.
Begriff ansehenClickertraining ist eine Trainingsmethode, bei der ein kurzes, gleichbleibendes Klickgeräusch genutzt wird, um dem Hund präzise zu markieren, welches Verhalten richtig war und anschließend belohnt wird.
Begriff ansehenCooperative Care ist Training, bei dem Hunde Pflegemaßnahmen und Untersuchungen schrittweise, möglichst stressarm und aktiv mitgestalten lernen.
Begriff ansehenCrossdogging ist eine vielseitige Beschäftigungsform, bei der Mensch und Hund gemeinsam unterschiedliche Aufgaben an mehreren Stationen lösen.
Begriff ansehenDas Cushing-Syndrom ist eine hormonelle Erkrankung, bei der im Körper des Hundes dauerhaft zu viel Cortisol vorhanden ist.
Begriff ansehenDer Deckakt ist die Paarung von Hündin und Rüde zur Fortpflanzung.
Begriff ansehenDecken-Training vermittelt dem Hund, auf einer Decke oder Matte zur Ruhe zu kommen und dort entspannt zu bleiben.
Begriff ansehenDeeskalation beschreibt Maßnahmen, mit denen Anspannung, Konflikte oder Überforderung beim Hund frühzeitig verringert werden.
Begriff ansehenDeprivation bedeutet, dass einem Hund über längere Zeit wichtige Umwelt-, Sozial- oder Lernreize fehlen.
Begriff ansehenDesensibilisierung ist eine Trainingsmethode, bei der ein Hund schrittweise und kontrolliert an einen Reiz gewöhnt wird, der bei ihm Angst, Stress oder starke Erregung auslöst.
Begriff ansehenDiätfutter ist ein speziell zusammengesetztes Hundefutter, das bei bestimmten Erkrankungen oder besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen eingesetzt wird.
Begriff ansehenDistanzvergrößerndes Verhalten umfasst Verhaltensweisen, mit denen ein Hund versucht, den Abstand zu einem Menschen, Hund oder anderen Auslöser zu vergrößern oder eine weitere Annäherung zu verhindern.
Begriff ansehenDogdancing ist eine Hundesportart, bei der Mensch und Hund gemeinsam eine Choreografie zu Musik zeigen.
Begriff ansehenDominanz beschreibt keine feste Charaktereigenschaft, sondern kann sich auf die Beziehung und Situation zwischen einzelnen Hunden beziehen.
Begriff ansehenDoppelfell besteht aus schützendem Deckhaar und dichter, isolierender Unterwolle.
Begriff ansehenDummytraining ist eine Form der Apportierarbeit, bei der der Hund ein spezielles Trainingsobjekt sucht, aufnimmt und zum Menschen zurückbringt.
Begriff ansehenEinzeltraining ist eine individuelle Trainingseinheit für einen Hund und seine Bezugsperson.
Begriff ansehenDer Energiebedarf beschreibt, wie viel Energie ein Hund täglich über sein Futter benötigt.
Begriff ansehenEin Entspannungssignal ist ein bewusst aufgebautes Wort oder Zeichen, das einem Hund hilft, zur Ruhe zu kommen.
Begriff ansehenEntspannungstraining hilft Hunden, Ruhe bewusst zu erleben und in den Alltag zu übertragen.
Begriff ansehenDas Erregungsniveau beschreibt, wie stark ein Hund körperlich und emotional aktiviert beziehungsweise aufgeregt ist.
Begriff ansehenDie Erregungsschwelle bezeichnet den Punkt, an dem die emotionale Erregung eines Hundes so stark ansteigt, dass ruhiges, ansprechbares und kontrolliertes Verhalten zunehmend schwieriger wird.
Begriff ansehenAls Ersthund wird der erste Hund bezeichnet, für den eine Person dauerhaft Verantwortung übernimmt.
Begriff ansehenFährtenarbeit ist die gezielte Suche eines Hundes nach einer individuellen Bodenfährte mithilfe seines außergewöhnlichen Geruchssinns.
Begriff ansehenEine Fehlverknüpfung entsteht, wenn ein Hund zwei Ereignisse miteinander verbindet, die aus menschlicher Sicht nicht zusammengehören.
Begriff ansehenDer Fellwechsel ist die natürliche Anpassung des Hundefells an Jahreszeit, Temperatur und Lichtverhältnisse.
Begriff ansehenFixieren bezeichnet das anhaltende, konzentrierte Beobachten eines Menschen, Hundes, Tieres oder anderen Reizes mit deutlich gerichteter Aufmerksamkeit.
Begriff ansehenFrustrationstoleranz beschreibt die Fähigkeit eines Hundes, mit unerfüllten Erwartungen, Wartezeiten oder Einschränkungen umzugehen, ohne unmittelbar mit starker Erregung oder problematischem Verhalten zu reagieren.
Begriff ansehenEine Futtermittelallergie ist eine immunologische Reaktion des Hundes auf bestimmte Bestandteile seiner Nahrung.
Begriff ansehenFutterneid beschreibt Verhalten, mit dem ein Hund Futter, Kauartikel oder seinen Napf gegenüber anderen sichern möchte.
Begriff ansehenGebisspflege bezeichnet die regelmäßige Pflege von Zähnen und Zahnfleisch, um Zahnbelag, Zahnstein und Entzündungen beim Hund vorzubeugen.
Begriff ansehenGegenkonditionierung ist eine Trainingsmethode, bei der die emotionale Reaktion eines Hundes auf einen bestimmten Reiz gezielt verändert wird, indem dieser mit etwas Positivem verknüpft wird.
Begriff ansehenGelenkgesundheit beschreibt die Funktionsfähigkeit von Gelenken und Bewegungsapparat sowie Maßnahmen, die Schmerzen und Verschleiß beim Hund vorbeugen können.
Begriff ansehenGeneralisierung bezeichnet im Hundetraining die Übertragung eines erlernten Verhaltens auf andere Orte, Situationen, Personen oder Umweltbedingungen.
Begriff ansehenEin Gentest untersucht das Erbgut eines Hundes und kann Hinweise auf vererbbare Merkmale oder bestimmte Krankheitsrisiken geben.
Begriff ansehenGeräuschangst bezeichnet eine starke Angstreaktion auf Geräusche wie Knall, Donner, Feuerwerk oder Verkehrslärm.
Begriff ansehenGewichtskontrolle bedeutet, Gewicht und Körperkondition eines Hundes regelmäßig zu beobachten und Veränderungen früh zu erkennen.
Begriff ansehenGewöhnung beschreibt, dass ein Hund einen wiederkehrenden, ungefährlichen Reiz mit der Zeit gelassener wahrnimmt.
Begriff ansehenGiftköder sind absichtlich oder fahrlässig ausgelegte Gegenstände oder Lebensmittel, die Hunde durch Giftstoffe oder scharfe Bestandteile schwer verletzen können.
Begriff ansehenGitterboxtraining ist der schrittweise Aufbau einer Box als freiwilliger, positiver Ruhe- und Rückzugsort für den Hund.
Begriff ansehenGrannen sind spitze, borstige Pflanzenteile, die sich im Fell oder in Körperöffnungen eines Hundes festsetzen und Entzündungen verursachen können.
Begriff ansehenGrundgehorsam umfasst die wichtigsten Signale, die den Alltag mit Hund sicherer, entspannter und verlässlicher machen.
Begriff ansehenHundetraining bezeichnet das gezielte Lernen und Üben von Verhalten gemeinsam mit dem Hund. Es dient nicht nur dem Erlernen von Signalen, sondern unterstützt Kommunikation, Orientierung, Sicherheit und ein entspanntes Zusammenleben von Mensch und Hund.
Begriff ansehenImpulskontrolle bezeichnet die Fähigkeit eines Hundes, einem spontanen Impuls nicht sofort zu folgen, sondern sein Verhalten zumindest vorübergehend zu kontrollieren – etwa beim Anblick von Futter, Wild, anderen Hunden oder bewegten Reizen.
Begriff ansehenDer Jagdtrieb bezeichnet die angeborene Motivation eines Hundes, auf bestimmte Reize mit Verhaltensweisen aus dem Jagdverhalten zu reagieren – etwa Suchen, Fixieren, Anschleichen, Verfolgen oder Packen.
Begriff ansehenKonditionierung bezeichnet Lernprozesse, bei denen ein Hund Zusammenhänge zwischen Ereignissen oder zwischen seinem Verhalten und dessen Konsequenzen erlernt. Man unterscheidet insbesondere klassische und operante Konditionierung.
Begriff ansehenDie Körpersprache ist ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation von Hunden. Über Körperhaltung, Mimik, Bewegungen, Blick, Ohren, Rute und viele weitere Signale zeigen Hunde unter anderem Aufmerksamkeit, Entspannung, Unsicherheit, Erregung oder Konfliktbereitschaft.
Begriff ansehenLeinenaggression bezeichnet aggressiv oder stark reaktiv wirkendes Verhalten eines angeleinten Hundes gegenüber anderen Hunden, Menschen oder bestimmten Umweltreizen.
Begriff ansehenLeinenführigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Hundes, entspannt an lockerer Leine mit seinem Menschen zu gehen, ohne dauerhaft zu ziehen oder die Laufrichtung selbst vorzugeben.
Begriff ansehenEine Magendrehung ist ein lebensbedrohlicher tiermedizinischer Notfall, bei dem sich der stark aufgeblähte Magen eines Hundes um seine eigene Achse drehen kann und dadurch unter anderem Blutgefäße abgeklemmt werden.
Begriff ansehenMarkertraining ist eine Trainingsmethode, bei der ein zuvor aufgebautes Signal dem Hund präzise anzeigt, welches Verhalten richtig war und sich für ihn lohnt.
Begriff ansehenEin Markerwort ist ein zuvor aufgebautes Signal, das dem Hund präzise mitteilt: Genau das Verhalten, das du gerade gezeigt hast, war richtig und wird belohnt.
Begriff ansehenMotivation beschreibt die Bereitschaft eines Hundes, ein bestimmtes Verhalten zu zeigen oder ein Ziel zu verfolgen. Sie wird unter anderem von Bedürfnissen, Erwartungen, Erfahrungen, Umgebung und der Attraktivität möglicher Verstärker beeinflusst.
Begriff ansehenPositive Verstärkung ist ein Lernprinzip, bei dem auf ein Verhalten eine für den Hund angenehme Konsequenz folgt. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund dieses Verhalten künftig häufiger zeigt.
Begriff ansehenReaktivität beschreibt die Neigung eines Hundes, auf bestimmte Reize besonders schnell oder intensiv zu reagieren. Auslöser können beispielsweise andere Hunde, Menschen, Fahrzeuge, Geräusche oder Bewegungen sein.
Begriff ansehenDie Reizschwelle bezeichnet den Punkt, ab dem ein Hund auf einen bestimmten Reiz deutlich reagiert und seine Erregung, Aufmerksamkeit oder sein Verhalten merklich verändert.
Begriff ansehenRessourcenverteidigung bezeichnet das Verhalten eines Hundes, etwas für ihn Wertvolles gegenüber Menschen oder anderen Tieren zu sichern oder zu verteidigen. Das können beispielsweise Futter, Spielzeug, Liegeplätze, gefundene Gegenstände oder auch Bezugspersonen sein.
Begriff ansehenDer Rückruf ist ein wichtiges Signal im Hundetraining, mit dem ein Hund dazu aufgefordert wird, zu seiner Bezugsperson zurückzukehren – auch auf Distanz und bei Ablenkung.
Begriff ansehenEine Schleppleine ist eine besonders lange Hundeleine, die dem Hund einen größeren Bewegungsradius ermöglicht und gleichzeitig eine Absicherung bietet. Sie wird häufig beim Rückruftraining, bei jagdlich motivierten Hunden oder als Übergang zum sicheren Freilauf eingesetzt.
Begriff ansehenDie Schulterhöhe ist die senkrecht gemessene Höhe eines Hundes vom Boden bis zum Widerrist und dient als standardisierte Angabe seiner Körpergröße.
Begriff ansehenSelbstbelohnendes Verhalten bezeichnet Verhalten, das für einen Hund bereits durch seine unmittelbaren Folgen attraktiv ist und sich deshalb auch ohne eine zusätzliche Belohnung durch den Menschen festigen kann.
Begriff ansehenShaping ist eine Trainingsmethode, bei der ein gewünschtes Verhalten schrittweise aufgebaut wird. Dabei werden zunächst bereits kleine Annäherungen an das Trainingsziel verstärkt, bis der Hund das gewünschte Verhalten zunehmend selbstständig zeigt.
Begriff ansehenSozialisierung bezeichnet den Lernprozess, in dem ein Hund den angemessenen Umgang mit Menschen, anderen Hunden, Tieren sowie unterschiedlichen Situationen und Umweltreizen entwickelt.
Begriff ansehenSozialverhalten umfasst alle Verhaltensweisen, mit denen Hunde Beziehungen und Begegnungen mit Artgenossen, Menschen und anderen Sozialpartnern gestalten.
Begriff ansehenStresssignale sind körperliche oder verhaltensbezogene Anzeichen, mit denen ein Hund zeigt, dass eine Situation ihn belastet, überfordert oder stark erregt.
Begriff ansehenTrennungsstress bezeichnet eine belastende emotionale Reaktion eines Hundes auf die Trennung von einer Bezugsperson. Er kann sich unter anderem durch Unruhe, Lautäußerungen, Zerstörungsverhalten oder andere Stressanzeichen beim Alleinbleiben zeigen.
Begriff ansehenEin Trigger ist ein Reiz oder eine Situation, die bei einem Hund eine bestimmte emotionale oder körperliche Reaktion und daraus folgendes Verhalten auslösen kann.
Begriff ansehenEine Übersprungshandlung ist ein scheinbar unpassendes Verhalten, das ein Hund in einer Konflikt-, Stress- oder Überforderungssituation zeigen kann, obwohl es mit der eigentlichen Situation unmittelbar nichts zu tun hat.
Begriff ansehenEin Verstärker ist eine Konsequenz, die dazu führt, dass ein Verhalten künftig häufiger gezeigt wird. Was als Verstärker wirkt, hängt vom jeweiligen Hund, der Situation und seinen aktuellen Bedürfnissen ab.
Begriff ansehenDer Widerrist ist der höchste Punkt des Hunderückens im Bereich der Schulterblätter und dient als Bezugspunkt zur Messung der Körper- bzw. Schulterhöhe.
Begriff ansehenAls Zahnwechsel bezeichnet man den Übergang vom Milchgebiss zum bleibenden Gebiss eines jungen Hundes. Dabei werden die Milchzähne nach und nach durch die dauerhaften Zähne ersetzt.
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