Erregungsniveau
Das Erregungsniveau beschreibt, wie stark ein Hund körperlich und emotional aktiviert beziehungsweise aufgeregt ist.
Das Erregungsniveau eines Hundes verändert sich ständig. Schlaf und tiefe Entspannung liegen am unteren Ende, während intensive Aufregung, Angst, Jagdverhalten oder ein heftiger Konflikt mit sehr hoher Aktivierung verbunden sein können.
Erregung ist grundsätzlich weder gut noch schlecht. Auch Spiel, Training, Vorfreude und sportliche Aktivitäten erhöhen das Erregungsniveau. Entscheidend ist, ob der Hund seine Erregung noch regulieren kann und weiterhin ansprechbar und lernfähig bleibt.
Steigt die Aktivierung stark an, können Konzentrationsfähigkeit und Impulskontrolle abnehmen. Manche Hunde reagieren dann beispielsweise hektisch, springen, bellen, ziehen an der Leine oder können bekannte Signale vorübergehend kaum noch ausführen. Training sollte deshalb nicht nur Verhalten vermitteln, sondern auch Ruhe, Pausen und Selbstregulation berücksichtigen.
Praxis-Tipp:
Achte nicht nur darauf, was Dein Hund tut, sondern auch darauf, in welchem Erregungszustand er es tut. Kurze Pausen und ausreichend Erholung können im Training genauso wichtig sein wie die nächste Übung.
DOG ROYAL Merksatz:
Je höher die Erregung, desto kleiner wird oft der Raum für Konzentration und gute Entscheidungen.
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