Japanischer Terrier
Kleiner, eleganter Gesellschaftshund aus Japan mit sehr kurzem, glattem Fell und lebhaftem, fröhlichem Wesen.
Auf einen Blick
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Weitere Eigenschaften
Charakter & Wesen
Der Japanische Terrier ist ein kleiner, eleganter und kompakter Hund. Der FCI-Standard beschreibt ihn als flink und lebhaft; historisch wird auch sein fröhliches Wesen hervorgehoben. Er ist aufmerksam, bewegungsfreudig und eng auf seine Bezugspersonen ausgerichtet. Wie ausgeprägt diese Merkmale sind, hängt auch von Persönlichkeit, Sozialisation und Alltag des einzelnen Hundes ab.
Haltung & Auslastung
Zur FutterberatungAls Gesellschaftshund braucht der Japanische Terrier täglichen Auslauf, gemeinsame Beschäftigung und engen Familienanschluss. Seine geringe Körpergröße macht ihn grundsätzlich alltagstauglich, ersetzt aber weder Spaziergänge noch geistige Anregung. Wegen des sehr kurzen Haarkleids sollte er bei Kälte und Nässe passend geschützt werden.
Erziehung & Training
Kurze, freundliche und abwechslungsreiche Trainingseinheiten passen gut zu seinem lebhaften Temperament. Klare Regeln, frühe Gewöhnung an unterschiedliche Menschen, Hunde und Alltagssituationen sowie belohnungsbasiertes Training unterstützen einen sicheren Begleiter. Terriertypische Neugier und Eigenständigkeit sollten beim Rückruf und bei Begegnungen mit Kleintieren berücksichtigt werden.
Fell & Pflege
Gesundheit
Der FCI-Standard nennt keine bestimmte rassetypische Erkrankung. Das ist keine Garantie für Krankheitsfreiheit. Achte auf verantwortungsvolle Zucht, regelmäßige tierärztliche Vorsorge und eine passende Gewichtsentwicklung. Da das Standardfell nur ungefähr zwei Millimeter lang ist, sollte die Haut vor starker Sonne, Kälte und Scheuerstellen geschützt werden.
Herkunft & Geschichte
Der Japanische Terrier entstand in Japan aus Kreuzungen glatthaariger Foxterrier, die im 17. Jahrhundert aus den Niederlanden nach Nagasaki gelangten, mit kleinen Vorstehhunden oder einheimischen Hunden. In Hafenstädten wie Kobe und Yokohama wurden die Hunde vor allem als Schoßhunde gehalten. Die planmäßige Zucht begann etwa 1920; um 1930 war der Typ weitgehend gefestigt.
Besonderheiten
Das glatte, dichte und glänzende Fell ist nach FCI-Standard ungefähr zwei Millimeter kurz. Vorgesehen sind ein dreifarbiger Kopf in Schwarz, Loh und Weiß sowie weiße Hunde mit schwarzen Flecken und schwarzen oder lohfarbenen Körperabzeichen. Rüden und Hündinnen liegen laut Standard bei etwa 30 bis 33 Zentimetern Widerristhöhe; ein Gewicht legt der Standard nicht fest.
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