Alpenländische Dachsbracke
Die Alpenländische Dachsbracke ist ein kräftiger, kurzbeiniger österreichischer Jagdhund mit ausgeprägter Nase. Sie arbeitet ausdauernd auf der Fährte und ist im Zuhause oft anhänglich und freundlich – braucht aber passende Beschäftigung und hundeerfahrene Führung.
Auf einen Blick
Passt diese Rasse zu mir?
Prüfe, wie diese Rasse zu Deinem Alltag passt und welche Fragen Du vor Deiner Entscheidung klären solltest.
Alpenländische Dachsbracke-Check starten
Weitere Eigenschaften
Charakter & Wesen
Die Alpenländische Dachsbracke ist ein selbstsicherer, arbeitsfreudiger und meist umgänglicher Jagdhund. Ihre stärkste Anlage ist die feine Nase; auf der Fährte arbeitet sie ausdauernd und konzentriert. Im Alltag ist sie ihrer Familie häufig eng verbunden, kann bei Unterforderung aber eigene Beschäftigung suchen.
Haltung & Auslastung
Zur FutterberatungSie braucht regelmäßige Bewegung und vor allem Nasenarbeit, etwa Fährten- oder Suchspiele. Als Jagdhund sollte sie draußen gesichert geführt werden, solange Rückruf und Impulskontrolle nicht zuverlässig sitzen. Ein Zuhause mit Garten kann passen, ersetzt aber keine tägliche Beschäftigung.
Erziehung & Training
Die Dachsbracke ist intelligent und lernfähig, zugleich aber eigenständig, wenn sie eine Spur aufgenommen hat. Belohnungsbasiertes Training, ein früh aufgebauter Rückruf und sichere Leinenführung sind besonders wichtig. Nasenarbeit bietet eine passende Möglichkeit, ihre Anlagen kontrolliert einzusetzen.
Fell & Pflege
Gesundheit
Die Alpenländische Dachsbracke gilt als robuste Gebrauchshunderasse. Wie bei langrückigen, kurzbeinigen Hunden sollten Gewicht und Bewegungsbelastung vernünftig gehalten werden. Gesundheitsvorsorge, Zahnpflege und regelmäßige tierärztliche Kontrollen bleiben wichtig; konkrete Zuchtuntersuchungen sollten beim Rasseverein erfragt werden.
Herkunft & Geschichte
Die Alpenländische Dachsbracke stammt aus Österreich und wurde als widerstandsfähiger Jagdgebrauchshund der Bergjäger gezüchtet. Sie eignet sich besonders für die Schweißarbeit und die Jagd auf der Fährte. 1932 wurde die Rasse in Österreich anerkannt; 1975 erhielt sie ihren heutigen Namen. Die FCI führt sie unter Standardnummer 254 in Gruppe 6.
Besonderheiten
Der kräftige, längliche Körperbau mit den kurzen Läufen und die ausgeprägte Nase prägen die Rasse. Das dichte, kurze Fell kommt in dunklem Hirschrot sowie schwarz mit rotbraunen Abzeichen vor. Sie ist ein spezialisierter Jagdhund und sollte nicht allein nach ihrer handlichen Größe ausgewählt werden.
Entdecke die ganze Welt der Hunderassen
Vom beliebten Familienhund bis zum außergewöhnlichen Spezialisten: Entdecke weitere Hunderassen und vergleiche Charakter, Haltung, Pflege und Eigenschaften.
Alle Hunderassen entdecken