Tibet-Spaniel
DOG ROYAL HUNDERASSEN

Tibet-Spaniel

Kleiner, lebhafter und wachsamer Begleithund mit seidigem, mittellangem Fell und selbstständigem Wesen.

Auf einen Blick

Ursprungsland (FCI) Tibet (China)
FCI-Gruppe FCI-Gruppe 9 – Gesellschafts- und Begleithunde
FCI-Standard Nr. 231
Lebenserwartung 12–15 Jahre
Größe 25–26 cm
Gewicht 4–7 kg
Größenklasse Klein: 26–40 cm
Alternative Rassenamen Tibetan Spaniel; Tibet Spaniel

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Aktivitätslevel Mittel
Bewegungsbedarf Mittel
Trainierbarkeit Mittel
Für Anfänger geeignet Bedingt
Familiengeeignet Ja
Kinderfreundlichkeit Hoch
Wohnungseignung Hoch
Alleinbleiben Mittel
Verträglichkeit mit Hunden Hoch
Jagdtrieb Gering
Bellneigung Hoch
Pflegeaufwand Mittel
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Weitere Eigenschaften

Energielevel Mittel
Schutztrieb Mittel
Fremdenfreundlichkeit Mittel
Sabberneigung Gering
Hitzeverträglichkeit Mittel
Kälteverträglichkeit Mittel

Charakter & Wesen

Der Tibet-Spaniel ist fröhlich, aufmerksam und selbstbewusst. Er bindet sich eng an seine Menschen, bleibt dabei aber eigenständig. Fremde oder ungewohnte Geräusche meldet er häufig. Seine lebhafte, unerschrockene Art macht ihn trotz seiner kleinen Statur zu einem präsenten Begleiter.

Haltung & Auslastung

Zur Futterberatung

Als kleiner Begleithund braucht der Tibet-Spaniel regelmäßige Spaziergänge, gemeinsame Beschäftigung und Nähe zu seiner Familie. Er passt sich an das Leben in einer Wohnung an, sofern er ausreichend Bewegung und geistige Anregung erhält. Wegen seiner Wachsamkeit sollte das Melden früh freundlich gelenkt werden.

Erziehung & Training

Eine ruhige, faire und konsequente Erziehung kommt seinem eigenständigen Wesen entgegen. Kurze, abwechslungsreiche Einheiten und positive Verstärkung fördern die Mitarbeit. Druck und Zwang können dazu führen, dass er sich zurückzieht oder Anweisungen ignoriert.

Fell & Pflege

Felllänge Mittellang
Fellstruktur Seidig
Unterwolle Mittel
Haaren Mittel
Fellfarben Schwarz, Weiß, Braun, Rot, Gelb, Creme, Grau, Blau, Silber, Gold, Falbfarben, Beige, Orange, Gestromt, Merle, Sable / Zobel, Lohfarben
Allergiker-Eignung Eher gering

Gesundheit

Der Tibet-Spaniel sollte regelmäßig tierärztlich untersucht werden. Beim Züchter sind Gesundheitsnachweise der Elterntiere wichtig. Der KTR sieht für Zuchthunde unter anderem Untersuchungen auf Patellaluxation und erbliche Augenerkrankungen wie PRA vor; ein HD-Befund ist beim Tibet-Spaniel wünschenswert.

Herkunft & Geschichte

Der Tibet-Spaniel stammt aus Tibet und ist seit Jahrhunderten als kleiner Begleit- und Wachhund bekannt. Er lebte in Klöstern und bei wohlhabenden Familien; von erhöhten Plätzen aus konnte er Besucher früh melden. Die Bezeichnung „Spaniel“ ist historisch, denn die Rasse wurde nicht als Jagdspaniel eingesetzt.

Besonderheiten

Trotz seiner kleinen Statur wirkt der Tibet-Spaniel wachsam und mutig. Sein Körper ist geringfügig länger als hoch. Das seidige Haarkleid besitzt eine dichte, feine Unterwolle; Hündinnen tragen meist weniger Fell und Mähne als Rüden. Alle Farben und Farbmischungen sind laut Standard erlaubt.

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