Englische Bulldogge
Die Englische Bulldogge ist ein kompakter, kräftiger und unverwechselbarer Begleithund mit ruhigem, anhänglichem und charakterstarkem Wesen. Hinter ihrem markanten, entschlossenen Ausdruck steckt typischerweise ein liebevoller und stark menschenbezogener Hund. Aufgrund ihres brachycephalen Körperbaus sollte bei Zucht und Haltung besonderes Augenmerk auf Gesundheit, freie Atmung und körperliche Belastbarkeit gelegt werden.
Auf einen Blick
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Weitere Eigenschaften
Charakter & Wesen
Die Englische Bulldogge gilt als entschlossen, mutig, loyal und zuverlässig, zugleich aber als ausgesprochen anhänglich gegenüber ihrer Familie. Der FCI-Standard beschreibt einen aktiven und aufmerksamen Hund mit kraftvoller Erscheinung, hinter der ein liebevolles Wesen steckt.
Haltung & Auslastung
Die Englische Bulldogge benötigt regelmäßige, aber ihrem Körperbau und ihrer individuellen Leistungsfähigkeit angepasste Bewegung. Mehrere moderate Spaziergänge und geistige Beschäftigung sind meist geeigneter als ausdauernder Hundesport. Besonders bei Wärme sollte körperliche Überlastung vermieden werden. Enger Familienanschluss ist für den menschenbezogenen Begleithund wichtig.
Erziehung & Training
Eine freundliche, konsequente und geduldige Erziehung eignet sich besonders gut. Englische Bulldoggen können durchaus eigenständig entscheiden, weshalb Motivation und positive Verstärkung meist erfolgreicher sind als Druck. Grundsignale, Leinenführigkeit, Rückruf und frühe Sozialisation sollten trotz des vergleichsweise moderaten Bewegungsbedarfs selbstverständlich trainiert werden.
Fell & Pflege
Gesundheit
Die Gesundheit verdient bei dieser Rasse besondere Aufmerksamkeit. Aufgrund der Brachycephalie besteht ein erhöhtes Risiko für Atemwegsprobleme wie BOAS. Darüber hinaus können unter anderem Hautfaltenprobleme, Augenprobleme sowie orthopädische Beschwerden auftreten. Bei der Auswahl eines Hundes sollte deshalb besonderer Wert auf freie Atmung, funktionalen Körperbau und entsprechende Gesundheitsuntersuchungen der Zuchttiere gelegt werden. Der Kennel Club empfiehlt für Bulldogs unter anderem Untersuchungen der Atemfunktion sowie Augen-, Hüft- und Ellenbogenuntersuchungen.
Herkunft & Geschichte
Die Bulldogge gehört zu den ältesten britischen Hunderassen. Hunde dieses Typs wurden bereits im 17. Jahrhundert erwähnt. Ursprünglich wurde die Rasse unter anderem für das sogenannte Bullbaiting eingesetzt. Nach dessen Verbot im 19. Jahrhundert wandelte sich die Zucht zunehmend in Richtung Begleit- und Ausstellungshund. Der FCI-Standard beschreibt die Bulldogge heute als Begleithund mit Abschreckungswirkung.
Besonderheiten
Kennzeichnend sind der breite und kräftige Körper, der große Kopf, der kurze Fang und der charakteristische Gesichtsausdruck. Gleichzeitig betont der heutige FCI-Standard ausdrücklich die Funktionalität: Übertreibungen, die Bewegungsfähigkeit beeinträchtigen, sind unerwünscht; Hunde mit Atemnot werden ausdrücklich als höchst unerwünscht bezeichnet.
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