Dänisch-Schwedischer Farmhund
DOG ROYAL HUNDERASSEN

Dänisch-Schwedischer Farmhund

Kleiner, lebhafter Hof- und Begleithund aus Dänemark und Schweden. Der Farmhund ist aufmerksam und lernfreudig und braucht gemeinsame Beschäftigung, Ruhe und verlässliche Begleitung seiner Jagdinteressen.

Auf einen Blick

Ursprungsland (FCI) Dänemark und Schweden
FCI-Gruppe FCI-Gruppe 2 – Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde
FCI-Standard Nr. 356
Lebenserwartung 11–13 Jahre
Größe 32–37 cm
Gewicht 7–9 kg
Größenklasse Klein: 26–40 cm
Alternative Rassenamen Dansk-Svensk Gårdshund; Dansky; Danish-Swedish Farmdog

Passt diese Rasse zu mir?

Aktivitätslevel Hoch
Bewegungsbedarf Hoch
Trainierbarkeit Hoch
Für Anfänger geeignet Bedingt
Familiengeeignet Ja
Kinderfreundlichkeit Hoch
Wohnungseignung Hoch
Alleinbleiben Mittel
Verträglichkeit mit Hunden Hoch
Jagdtrieb Hoch
Bellneigung Hoch
Pflegeaufwand Niedrig

Für Deinen Alltag heißt das: Die Bewertungen oben beschreiben rassetypische Tendenzen. Entscheidend sind der einzelne Hund, seine Erfahrungen und Dein Alltag.

Kompakt bedeutet nicht bequem

Der Dänisch-Schwedische Farmhund arbeitet gern mit und braucht passende Herausforderungen. Plane Bewegung, Suchaufgaben und freundliches Lernen. Seine geringe Größe macht ihn handlich, sagt aber wenig darüber aus, wie viel Begleitung er im Alltag benötigt.

Hofhundanlagen sicher begleiten

Interesse an kleinen Tieren und Veränderungen im Umfeld sollte früh berücksichtigt werden. Sichere Garten und Spaziergänge und übe Orientierung sowie Rückruf. Ob Katzen oder andere Tiere mit ihm zusammenleben können, hängt von Erfahrungen und dem konkreten Hund ab.

Entwicklung braucht Geduld

Nimm Dir Zeit für den Aufbau von Ruhe, Alleinbleiben und Alltagssicherheit. Ein junger Hund ist nicht nach wenigen Trainingsstunden fertig erzogen. Kontakte mit Kindern und anderen Hunden werden begleitet, während vertraute Betreuung längere Abwesenheiten auffängt.

Was leicht unterschätzt wird

Kurzes Fell spart keine Beschäftigungszeit. Training, Betreuung und Gesundheitsvorsorge können wichtiger für das Budget sein als der Futterverbrauch. Besprich dokumentierte Untersuchungen und Alltagserfahrungen mit Züchter oder Verein und plane Reserven für unerwartete Ausgaben ein.

Passt ein Dänisch-Schwedischer Farmhund zu Dir?

Prüfe, wie diese Rasse zu Deinem Alltag passt und welche Fragen Du vor Deiner Entscheidung klären solltest.

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Was solltest Du für diese Rasse einplanen?

Redaktionelles Planungsbeispiel für einen erwachsenen Hund der Rasse Dänisch-Schwedischer Farmhund in Deutschland; keine erhobenen Rassedurchschnittspreise und kein Angebot. Futterwahl, Bedarf, Gesundheitszustand, örtliche Preise und Eigenleistung verändern die tatsächlichen Ausgaben. Anschaffung, Steuer, Haftpflicht, Training, Betreuung und optionale Versicherungen sind in der Monatssumme nicht enthalten. Rücklagen sind angespartes Geld, keine laufenden Rechnungen. Stand: November 2026.

Einmalig beim Einzug

BereichOrientierung für Deine Planung
Anschaffung oder SchutzgebührKonkretes Angebot des seriösen Züchters beziehungsweise Vereins prüfen. Eine Schutzgebühr und ein Welpenkaufpreis sind unterschiedliche Kosten; eine belastbare einheitliche Rassespanne liegt uns nicht vor.
Erstausstattung220–500 € für geeignetes Bett, Näpfe, Leine, Geschirr, Pflege- und Beschäftigungszubehör. Transportbox oder Sicherung im Auto können zusätzliche Ausgaben verursachen.

Monatliches Beispielbudget

BereichBudget und wichtige Unterschiede
Futter und Leckerlies20–55 € als angenommener Budgetposten. Menge und Preis hängen vom Futter und individuellen Bedarf ab. Das ist keine Fütterungsempfehlung. Zur Futterberatung →
Pflege und Verbrauchsartikel10–25 € Planungsannahme für Pflegezubehör und gegebenenfalls anteilige professionelle Fellpflege. Fell, Pflegestil, Eigenleistung und regionale Angebote verändern die Kosten. Keine Preisstatistik; konkrete Angebote einholen.
Regelmäßige tierärztliche Vorsorge25–45 € zurücklegen als Budgetannahme für planbare Vorsorge. Tatsächliche Leistungen und Rechnungen können abweichen; Erkrankungen und Operationen sind darin nicht enthalten.
Zusätzliche Notfallrücklage35–80 € zurücklegen als Beispiel. Die Rücklage ist angespartes Geld und keine laufende Rechnung. Sie garantiert nicht, dass eine größere Behandlung vollständig bezahlt werden kann.
Zwischensumme dieses BeispielsDie Einzelbeträge oben ergeben Dein monatliches Beispielbudget einschließlich Rücklagen. – zuzüglich der nachfolgenden, individuell zu prüfenden Positionen.
Haftpflicht und HundesteuerKonkreten Tarif und die Satzung Deiner Kommune prüfen. Rasse, Wohnort, Deckung und mögliche Auflagen können einen großen Unterschied machen; deshalb hier keine pauschale Monatszahl.
Training und BetreuungHundeschule, Einzeltraining, Hundesitter und Urlaubsbetreuung nach tatsächlichem Bedarf und örtlichem Angebot zusätzlich einplanen.
Optionale OP- oder KrankenversicherungBeitrag, Leistungsumfang, Selbstbeteiligung und Ausschlüsse anhand eines konkreten Angebots prüfen. Eine Versicherung und eine Rücklage ersetzen einander nicht automatisch.

Die Budgetspannen sind redaktionelle Planungsannahmen, keine aus den Quellen übernommenen Rassetarife. Quellen: American Kennel Club: Dänisch-Schwedischer Farmhund · VDH: Zeitbedarf und finanzieller Aufwand · Deutscher Tierschutzbund: Hundehaltung · Redaktioneller Stand: 2026-11-02.

Weitere Eigenschaften

Energielevel Hoch
Schutztrieb Mittel
Fremdenfreundlichkeit Hoch
Sabberneigung Gering
Hitzeverträglichkeit Mittel
Kälteverträglichkeit Mittel

Charakter & Wesen

Der Dänisch-Schwedische Farmhund verbindet Nähe zu seinen Menschen mit der Aufmerksamkeit eines vielseitigen Hofhundes. Er kann neugierig, verspielt und schnell bei einer Aufgabe sein. Klein zu sein bedeutet deshalb nicht, mit wenig gemeinsamer Zeit auszukommen. Prüfe vor einer Entscheidung, ob Dir ein munterer Begleiter auch an einem anstrengenden Arbeitstag Freude macht. Kinder und Hund brauchen beaufsichtigte Begegnungen und ungestörte Rückzugsorte. Rassetypische Beschreibungen bleiben Tendenzen: Das persönliche Kennenlernen ist entscheidend.

Haltung & Auslastung

Zur Futterberatung

Gestalte den Alltag mit mehreren gemeinsamen Wegen, Gelegenheit zum Schnüffeln und kurzen, verständlichen Aufgaben. Nasenarbeit oder kleine Lernspiele können abwechslungsreich sein; ein täglicher Wettlauf um immer mehr Aktivität ist kein sinnvolles Ziel. Plane ebenso feste Ruhezeiten. In einer Wohnung kommt es auf Betreuung, Geräuschumfeld und Bewegung draußen an. Jagdinteresse verlangt vorausschauenden Umgang mit Leine und Rückruf. Ein sicherer Garten ist praktisch, ersetzt aber weder Spaziergänge noch sozialen Kontakt.

Erziehung & Training

Belohne erwünschtes Verhalten und übe früh Orientierung, Rückruf und entspanntes Warten. Kleine Schritte erleichtern den Alltag, etwa beim Geschirr, beim Alleinbleiben oder bei Besuch. Ein lebhafter Hund braucht Hilfe beim Abschalten und nicht fortlaufend neue Reize. Anfänger sollten bereit sein, sich mit Jagdverhalten und Bellanlässen auseinanderzusetzen und Unterstützung zu nutzen. Verlässliche Regeln bedeuten nicht Härte. Wenn eine Übung wiederholt scheitert, vereinfache Umgebung oder Aufgabe, statt das Signal lauter zu wiederholen.

Fell & Pflege

Felllänge Kurz
Fellstruktur Glatt
Unterwolle Keine
Haaren Gering
Fellfarben Schwarz, Weiß, Braun, Rot, Lohfarben
Allergiker-Eignung Eher gering

Gesundheit

Frage nach dokumentierten Untersuchungen, familiären Erkrankungen und dem aktuellen Gesundheitsprogramm des zuständigen Rassevereins. Ein unauffälliger Eindruck oder das Etikett einer ursprünglichen Rasse ist keine Gesundheitsgarantie. Lass Gelenke, Augen, Gebiss und allgemeine Belastbarkeit bei der Vorsorge beurteilen. Normales Gewicht und eine altersgerechte Beanspruchung sind wichtige Grundlagen. Beschwerden wie Lahmheit, Augenschmerzen oder verändertes Verhalten gehören zur Tierarztpraxis. Diese allgemeinen Prüfpunkte sind keine Behauptung, dass jeder Farmhund eine bestimmte Erkrankung hat.

Herkunft & Geschichte

Die Rasse stammt aus Dänemark und Schweden und wurde dort als vielseitiger Hof- und Begleithund erhalten. Die gemeinsame Anerkennung in diesen Ländern erfolgte 1987. Die FCI führt sie unter Standardnummer 356 in Gruppe 2, Sektion 1.1 Pinscher, ohne Arbeitsprüfung. Trotz gelegentlicher äußerlicher Ähnlichkeit ist sie kein Jack Russell Terrier. Ein Rassename ersetzt jedoch keine sorgfältige Prüfung der Herkunft und Aufzucht eines angebotenen Hundes.

Besonderheiten

Das kurze, glatte Fell ist überwiegend weiß und trägt farbige Abzeichen. Regelmäßige schonende Pflege sowie die Kontrolle von Pfoten, Krallen und Ohren gehören zur Routine. Eine Allergikereignung lässt sich nicht garantieren. Die FCI nennt 34–37 cm für Rüden und 32–35 cm für Hündinnen mit einer Toleranz von 2 cm. Die Gewichtsangabe von etwa 7–9 kg und 11–13 Lebensjahren ist eine grobe Orientierung aus ergänzender Rasseinformation, keine individuelle Zielvorgabe oder Prognose. Bewertungsstufen sind redaktionelle Einschätzungen. Quellen: https://www.fci.be/nomenclature/Standards/356g02-en.pdf ; https://www.skk.se/en/NKU-home/nordic-dog-breeds/denmark/danish-swedish-farmdog/ ; https://ngdc.cncb.ac.cn/idog/dogph/breed/getBreedDetail.action?breedId=86

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