Bayerischer Gebirgsschweißhund
DOG ROYAL HUNDERASSEN

Bayerischer Gebirgsschweißhund

Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist ein ausdauernder, ruhiger und hochspezialisierter Jagdhund für die anspruchsvolle Nachsuche auf Schalenwild.

Auf einen Blick

Ursprungsland (FCI) Deutschland
FCI-Gruppe FCI-Gruppe 6 – Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
FCI-Standard Nr. 217
Lebenserwartung 10–12 Jahre
Größe 44–52 cm
Gewicht 17–30 kg
Größenklasse Mittelgroß: 41–60 cm
Alternative Rassenamen BGS, Bayerischer Schweißhund, Bavarian Mountain Scent Hound

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Aktivitätslevel Sehr hoch
Bewegungsbedarf Sehr hoch
Trainierbarkeit Hoch
Für Anfänger geeignet Nein
Familiengeeignet Bedingt
Kinderfreundlichkeit Mittel
Wohnungseignung Gering
Alleinbleiben Mittel
Verträglichkeit mit Hunden Mittel
Jagdtrieb Sehr hoch
Bellneigung Hoch
Pflegeaufwand Niedrig
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Weitere Eigenschaften

Energielevel Hoch
Schutztrieb Mittel
Fremdenfreundlichkeit Mittel
Sabberneigung Mittel
Hitzeverträglichkeit Mittel
Kälteverträglichkeit Hoch

Charakter & Wesen

Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist ruhig, ausgeglichen und seinem Menschen eng verbunden. Bei der Arbeit zeigt er enorme Beharrlichkeit, Konzentration und eine ausgeprägte Nase. Fremden gegenüber ist er meist reserviert, ohne scheu oder aggressiv zu sein. Sein rassetypischer Jagdtrieb ist sehr stark und prägt seinen Alltag.

Haltung & Auslastung

Zur Futterberatung

Diese Rasse gehört in erfahrene, jagdlich aktive Hände. Sie braucht echte Nachsuchenarbeit oder eine vergleichbar anspruchsvolle, regelmäßig geführte Nasenarbeit; Spaziergänge, Radfahren oder Hundesport allein ersetzen den ursprünglichen Arbeitsauftrag nicht. Ein ruhiges Zuhause mit engem Familienanschluss und viel Natur ist ideal.

Erziehung & Training

Die Erziehung sollte ruhig, klar und konsequent erfolgen. Der sensible, selbstständig arbeitende Hund lernt gut über Vertrauen, faire Regeln und belohnungsbasiertes Training. Wegen seines hohen Jagdtriebs gehören zuverlässige Sicherung, Rückruftraining und fachkundige Anleitung von Beginn an dazu.

Fell & Pflege

Felllänge Kurz
Fellstruktur Dicht
Unterwolle Gering
Haaren Mittel
Fellfarben Braun, Rot, Falbfarben, Gestromt, Lohfarben
Allergiker-Eignung Eher gering

Gesundheit

Die Rasse gilt insgesamt als robust. Wie bei mittelgroßen bis großen Hunden sind eine verantwortungsvolle Zuchtwahl sowie Untersuchungen der Elterntiere wichtig; insbesondere Hüftgelenke und die allgemeine Belastbarkeit sollten berücksichtigt werden. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge, schlanke Kondition und ein passender Trainingsaufbau unterstützen die Gesundheit.

Herkunft & Geschichte

Der Bayerische Gebirgsschweißhund entstand in Deutschland aus leichteren Gebirgsschweißhunden und dem Hannoverschen Schweißhund. Nach der Veränderung der Jagdpraxis im 19. Jahrhundert wurde ein beweglicher, ausdauernder Spezialist für die Nachsuche in schwierigem Berggelände benötigt. 1912 wurde in München der Rasseverein gegründet.

Besonderheiten

Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist kein Allround-Familienhund, sondern ein Spezialist für die Schweißarbeit. Seine Qualität zeigt sich in ruhiger, konzentrierter Arbeit am Riemen und in außergewöhnlicher Ausdauer. In Deutschland wird er traditionell bevorzugt an Jägerinnen und Jäger bzw. beruflich jagdlich Tätige abgegeben.

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