Ruhetraining
Ruhetraining unterstützt einen Hund dabei, in passenden Alltagssituationen zu entspannen und Erregung wieder abzubauen.
Ausführliche Erklärung
Zur Ruhe kommen ist mehr als still sitzen oder auf einer Decke bleiben. Ein Hund kann äußerlich unbeweglich sein und trotzdem angespannt auf den nächsten Reiz warten. Im Ruhetraining geht es deshalb um einen entspannten Zustand und um Bedingungen, unter denen Erholung möglich wird.
Beginne in einer vertrauten, ruhigen Umgebung, wenn die grundlegenden Bedürfnisse deines Hundes erfüllt sind. Ein ungestörter Liegeplatz, ein vorhersehbarer Tagesablauf und ausreichend Abstand zu aufregenden Dingen können helfen. Beobachte, wann dein Hund von selbst lockerer wird, bequem liegt oder den Kopf ablegt.
Solche ruhigen Momente lassen sich unaufdringlich bestätigen. Manche Hunde entspannen mit einer ruhig abgelegten Futterbelohnung weiter, andere werden dadurch wieder erwartungsvoll. Passe Art und Häufigkeit der Bestätigung an deinen Hund an. Ablenkung und Dauer sollten nur schrittweise steigen.
Deckentraining kann Teil des Ruhetrainings sein, ersetzt aber weder Schlaf noch freie Wahl eines geeigneten Rückzugsorts. Ständige Beschäftigung oder körperliches Auspowern sind keine Garantie für Entspannung. Anhaltende Unruhe, insbesondere bei einer plötzlichen Veränderung, sollte auch gesundheitlich abgeklärt werden.
Praxis-Tipp
Übe zunächst während einer ohnehin ruhigen Tagesphase für wenige Minuten. Sorge dafür, dass der Ruheplatz nicht von Kindern oder anderen Hunden bedrängt wird, und beende die Übung, bevor dein Hund unruhig wird.
DOG ROYAL Merksatz
Echte Ruhe entsteht durch Sicherheit und Erholung, nicht durch erzwungenes Stillhalten.
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