Chondrodysplasie
Chondrodysplasie ist eine genetisch bedingte Veränderung der Knorpel- und Knochenentwicklung, die bei manchen Hunderassen mit verkürzten Gliedmaßen einhergeht.
Chondrodysplasie ist eine genetisch bedingte Veränderung der Knorpel- und Knochenentwicklung, die bei manchen Hunderassen mit verkürzten Gliedmaßen einhergeht.
Das Merkmal entsteht durch eine veränderte Entwicklung der langen Röhrenknochen. Es ist bei bestimmten Rassen Teil des typischen Körperbaus und bedeutet nicht automatisch, dass ein Hund krank ist. Chondrodysplasie ist von Chondrodystrophie zu unterscheiden: Diese bezeichnet eine weitere genetische Veränderung, die mit einem erhöhten Risiko für vorzeitige Veränderungen der Bandscheiben verbunden sein kann. Welche Bedeutung ein Befund für den einzelnen Hund hat, hängt von Rasse, Genvariante und Gesundheitszustand ab.
Praxis-Tipp: Bei Bewegungsunlust, Schmerzen, Schwäche oder Koordinationsproblemen sollte der Hund tierärztlich untersucht werden. Bei der Zucht lohnt sich die Beratung durch den zuständigen Rasseverein und eine qualifizierte Tierarztpraxis.
DOG ROYAL Merksatz: Kurze Beine können ein Rassemerkmal sein – Beschwerden am Rücken gehören immer in fachkundige Hände.
Mehr Hundewissen von A–Z: Weitere Begriffe rund um Gesundheit, Verhalten, Training, Ernährung und das Leben mit Hund findest du in unserem DOG ROYAL Hunde-Glossar.