Dandie Dinmont Terrier
Kleiner, langgestreckter und charaktervoller Terrier aus Großbritannien mit kurzen Beinen, markantem Kopfhaar und überraschend selbstbewusstem Wesen. Der Dandie Dinmont Terrier verbindet typische Terrier-Eigenständigkeit mit enger Bindung an seine Menschen und ist heute eine vergleichsweise seltene Hunderasse.
Auf einen Blick
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Weitere Eigenschaften
Charakter & Wesen
Der Dandie Dinmont Terrier ist selbstbewusst, intelligent, unabhängig und mutig, gegenüber seinen Bezugspersonen zugleich anhänglich und loyal. Er besitzt den eigenständigen Charakter eines ursprünglichen Arbeitsterriers und kann durchaus seinen eigenen Kopf haben. Im Haus zeigt er sich bei ausreichender Beschäftigung häufig angenehm ruhig.
Haltung & Auslastung
Trotz seiner kurzen Beine ist der Dandie kein reiner Schoßhund. Regelmäßige Spaziergänge, Schnüffeln, Suchspiele und geistige Beschäftigung entsprechen seinen Anlagen. Wegen seines langgestreckten Körperbaus sollten übermäßiges Treppensteigen, häufige hohe Sprünge und stark belastende Bewegungen vermieden werden.
Erziehung & Training
Konsequenz, Geduld und Humor sind bei dieser eigenständigen Terrierrasse besonders hilfreich. Der Dandie lernt gut, sieht aber nicht zwangsläufig einen Sinn darin, jede Übung beliebig oft zu wiederholen. Positive Verstärkung und abwechslungsreiche Trainingseinheiten funktionieren meist besser als Druck. Aufgrund seines Jagdtriebs verdient der Rückruf besondere Aufmerksamkeit.
Fell & Pflege
Gesundheit
Aufgrund seines langen Rückens und der kurzen Beine sollte auf die Wirbelsäulengesundheit und ein schlankes Körpergewicht geachtet werden. Auch Augenprobleme wie Glaukom können in der Rasse vorkommen. Seriöse Zucht und geeignete Gesundheitsuntersuchungen sind daher wichtig.
Herkunft & Geschichte
Die Rasse stammt aus dem Grenzgebiet zwischen Schottland und England und wurde ursprünglich zur Jagd auf wehrhaftes Raubwild eingesetzt. Ihren ungewöhnlichen Namen erhielt sie durch die Figur des Farmers Dandie Dinmont in Sir Walter Scotts Roman „Guy Mannering“ von 1815. Der literarische Name etablierte sich anschließend als Bezeichnung der bereits existierenden Terrierpopulation. Die FCI führt Großbritannien als Ursprungsland und erkannte die Rasse 1955 endgültig an.
Besonderheiten
Charakteristisch sind der langgestreckte Körper, kurze kräftige Läufe, große ausdrucksvolle Augen und der auffällige weiche Haarschopf auf dem Kopf. Die beiden traditionellen Farbschläge werden als „Pepper“ und „Mustard“ bezeichnet. Der gültige FCI-Standard nennt ein Gewicht von 8–11 kg bei Hunden in guter Arbeitskondition.
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