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DOG ROYAL · WISSEN VON A–Z
Verhalten

Jagdtrieb

Kurz erklärt

Der Jagdtrieb bezeichnet die angeborene Motivation eines Hundes, auf bestimmte Reize mit Verhaltensweisen aus dem Jagdverhalten zu reagieren – etwa Suchen, Fixieren, Anschleichen, Verfolgen oder Packen.

Der Jagdtrieb gehört zum natürlichen Verhaltensrepertoire des Hundes. Wie stark er ausgeprägt ist und welche Elemente des Jagdverhaltens besonders deutlich auftreten, unterscheidet sich jedoch erheblich zwischen einzelnen Hunden und Hunderassen.

Typische Auslöser können Bewegungen, Gerüche oder Geräusche sein. Ein davonlaufendes Tier kann beispielsweise einen starken Verfolgungsreiz auslösen. Bei anderen Hunden stehen eher das Suchen und Aufspüren oder das Fixieren und Anschleichen im Vordergrund.

Durch Zucht und Selektion wurden bestimmte Bestandteile des Jagdverhaltens bei verschiedenen Hunderassen gezielt verstärkt oder verändert. Deshalb können beispielsweise Vorsteh-, Stöber-, Apportier- oder Hütehunde sehr unterschiedliche Verhaltensmuster zeigen.

Ein ausgeprägter Jagdtrieb bedeutet nicht automatisch, dass ein Hund nicht frei laufen kann. Entscheidend sind unter anderem individuelle Veranlagung, Training, Impulskontrolle, Rückruf und die jeweilige Umgebung. Verantwortungsvolles Management bleibt insbesondere dort wichtig, wo Wildtiere gefährdet oder andere Menschen und Tiere beeinträchtigt werden könnten.

Jagdverhalten Beutetrieb

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